Lehrplan 21 ohne Tiefgang

Professor Juraj Hromkovic schreibt in der NZZ: "Endlich hat es auch ein Politiker offen gesagt. Der britische Bildungsminister Gove nennt den ICT-Unterricht, der auf dem Erlernen des Umganges mit Softwaresystemen wie Word und Excel beruht, einen Mist und verbannt ihn aus der Schule. Stattdessen sollen Programmieren und wissenschaftliche Grundkonzepte der Informatik unterrichtet werden. Die Schweizer Kantone und auch der künftige Lehrplan 21 legen das Schwergewicht noch immer auf den unbefriedigenden Computerführerschein, der keinen nachhaltigen Wissenstransfer, keine Tiefe und keine nennenswerten Beiträge zur allgemeinen Bildung leistet. Und das, obwohl in Ländern mit diesem dürftigen Pseudoinformatikunterricht alle statistischen Untersuchungen zeigen, dass der Unterricht in der blossen Computerhandhabung sowohl von den Schülerinnen und Schülern wie auch von den Lehrpersonen als langweilig und unerwünscht eingestuft wird." Weiter . . .