Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Warum Service orientierte Architekturen?

Komplexität reduzieren: Softwarehersteller (und ihre Kunden) neigen dazu, Softwaresuiten (in sich geschlossene Applikationen) zu bauen, die möglichst alles können sollten (alle Prozesse auf allen Schulstufen), was zu zunehmender Komplexität führt. Nun weiss man aber aus dem Komplexitätsmanagement, dass zu eine zu hohe Komplexität nicht mehr beherrscht werden kann. Die Kosten für Unterhalt, Wartung und Weiterentwicklung steigen mit zunehmender Komplexität nicht etwa linear, sondern exponentiell. Komplexität kann nur schwer wieder abgebaut werden. Deshalb ist es sinnvoll, Komplexität gar nicht erst entstehen zu lassen, bzw. nicht weiter ansteigen zu lassen. 

Kosten reduzieren: Innerhalb einer Service orientierten Architektur sind die einzelnen Services einfacher, übersichtlicher, weniger komplex und verursachen deshalb auch weniger Kosten für Entwicklung, Wartung und Weiterentwicklung. 

Redundanz vermeiden: Wegen geringerer Redundanz von Daten und Funktionalitäten entstehen den Schulen geringere Wartungskosten. Zudem werden Fehlerquellen reduziert.

Abhängigkeit reduzieren: Die einzelnen Services können ausgetauscht werden, ohne das Gesamtsystem in Frage zu stellen. Es ist zudem möglich, dass verschiedene Schulen für ähnliche Funktionalitäten unterschiedliche Services verwenden. Die Abhängigkeit von Lieferanten oder Betreibern von „Gesamt-Lösungen" wird vermindert, da einzelne Services ohne Änderungen am Gesamtsystem austauschbar sind.

Gemeinsamen Nutzen erhöhen: Einzelne Services können von Verbunden von Schulen gemeinsam genutzt werden. Andere Services können in anderen Verbunden genutzt werden. Die  Beschaffungs- und die Unterhaltskosten werden so wiederum reduziert. 

Flexiblen Ausbau ermöglichen: Kleinere, geniale Lösungen mit wohldefinierten Funktionalitäten können schnell und ohne Änderungen an der Architektur ins bestehende System integriert werden werden.